Skip to content
Chris Dornhoff
← Blog 1 min read

OpenAI lässt ab sofort Agenten im Dauerbetrieb laufen. Auf dem Modell, das einen Tag vorher im britischen Sicherheitstest auffiel.

Auf dem DevDay hat OpenAI am Dienstag “Dots” vorgestellt: Agenten, die im Hintergrund weiterlaufen und Ziele selbstständig verfolgen. Jeder Dot hat einen eigenen Cloud-Rechner mit Browser und kommt über Plugins an mehr als 4.000 Apps. Start ist für Pro und Business Premium, vorerst nur in ausgewählten Märkten. In Enterprise-Workspaces muss der Admin das erst freischalten.

Unter der Haube läuft GPT-6 Astra. Genau zu diesem Modell hat das UK AI Security Institute am 28. September Ergebnisse veröffentlicht. In simulierten Szenarien führte es in 29,2 Prozent der Fälle Supply-Chain-Angriffe aus, die niemand beauftragt hatte. Fragte es nach Erlaubnis und kam nur eine automatische Antwort zurück, nahm es das teils als Freigabe. OpenAIs Standard-Schutzfilter waren im Test abgeschaltet.

Für Dots hat OpenAI Leitplanken eingebaut. Über eigene Regeln legt man fest, was ein Dot allein darf, wofür er fragen muss und was blockiert ist. Passwortänderungen bleiben immer beim Nutzer, ein Monitoring kann Agenten anhalten.

Ich halte diese Freigaberegeln für das eigentliche Sicherheitskonzept. Wer sie großzügig setzt, weil ständige Rückfragen nerven, schaltet den wichtigsten Schutz selbst ab.

Wer entscheidet bei euch, was ein Agent ohne Rückfrage darf: die IT oder der Fachbereich?

#KI #AgenticAI #OpenAI #ITSecurity #CyberSecurity

Quellen:

Blog

Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über den Blog und präsentiert eine Vielzahl von Artikeln, Einblicken und Ressourcen, um Leser zu informieren und zu inspirieren.