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Chris Dornhoff
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Die Führungskräfte sind nicht mehr engagierter als ihre Teams

Eine Zahl aus Gallups “State of the Global Workplace 2026” geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf: Das Engagement von Führungskräften ist von 31 Prozent im Jahr 2022 auf 22 Prozent in 2025 gefallen. Bei Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung blieb es in derselben Zeit praktisch unverändert bei rund 20 Prozent. Der Abstand, den Führung mal hatte, liegt damit bei drei Punkten. Weltweit ist das Engagement auf 20 Prozent gesunken, den niedrigsten Wert seit 2020. Gallup beziffert den Produktivitätsverlust mit etwa 10 Billionen US-Dollar, rund 9 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

Die Analysen der letzten Wochen lesen das als Konstruktionsfehler, nicht als Motivationsproblem: überladene Rollen, schrumpfende Autonomie, weniger Rückendeckung von oben – und immer weniger Zeit für die eigentliche Arbeit mit Menschen. Gallup misst bei Führungskräften gleichzeitig mehr Stress, mehr Ärger und mehr Einsamkeit als bei ihren Teams. Dazu kommt ein Punkt, der mich als CTO besonders interessiert. Gallup findet, dass Teams KI deutlich häufiger als echten Gewinn erleben, wenn ihre Führungskraft die Nutzung aktiv trägt. Eine ausgelaugte Führungsebene bremst also auch jede Transformation.

Mein Eindruck: Wir reden viel über Ownership in Teams. Über Ownership für die Führungsrolle selbst reden wir kaum. Was müsste man einer Führungskraft wegnehmen, damit sie wieder führen kann?

#Leadership #Ownership #Teams #EmployeeEngagement #Führungskultur

Quellen:

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